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Umwelt-ZahnMedizin
Ganzheitlich behandelt in Ihrer Zahnarztpraxis in München Pasing‑Obermenzing
Die Umwelt-ZahnMedizin legt besonderen Wert auf die Verträglichkeit der verwendeten Zahnmaterialien. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Auswahl verträglicher Materialien bei Füllungen, Prothesen, Implantaten und Zementen.

Wir verwenden möglichst gut verträgliche Materialien – amalgamfrei und, wo möglich, metallfrei (z. B. Vollkeramik und Keramikimplantate). Auf Wunsch kann vorab eine Blutuntersuchung in einem Speziallabor veranlasst werden, die Hinweise auf mögliche Reaktionen gegen vorgesehene oder bereits vorhandene Werkstoffe geben kann. Die Aussagekraft solcher Tests ist wissenschaftlich umstritten; sie sind keine Kassenleistung.
Zahnmaterialien können – wie andere Werkstoffe auch – in seltenen Fällen Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen auslösen. Deshalb nehmen wir uns Zeit, Ihre Vorgeschichte und Ihre Wünsche bei der Materialwahl zu besprechen. Bei Beschwerden außerhalb des Zahn-, Mund- und Kieferbereichs ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt die richtige Ansprechperson.
Die ganzheitliche Behandlung unserer Patientinnen und Patienten steht in unserer Zahnarztpraxis in München Pasing-Obermenzing im Mittelpunkt. Gudula Schiller hat 2009 das Curriculum Umwelt-ZahnMedizin der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ) abgeschlossen – eine Fortbildung mit 80 Unterrichtsstunden, die sie mit bestandener Prüfung beendet hat. Auch unser angestellter Zahnarzt Dr. med. dent. Thomas Zschiesche ist in der Umwelt-ZahnMedizin tätig. Unser Ziel ist es, neben Funktion und Ästhetik auch die Materialverträglichkeit zu beachten und Ihre Behandlung individuell abzustimmen.
Amalgamsanierung unter Schutzmaßnahmen
Intakte Amalgamfüllungen müssen aus medizinischer Sicht in der Regel nicht ausgetauscht werden. Möchten Sie alte Amalgamfüllungen dennoch ersetzen lassen, achten wir darauf, die Belastung durch Amalgamstaub und Quecksilberdämpfe so gering wie möglich zu halten. Beim Ausbohren mit der schnell drehenden Turbine erhitzt sich das Amalgam stark, und es entsteht feiner Staub, aus dem Quecksilber verdampfen kann. Wir arbeiten deshalb mit einem langsam drehenden Winkelstück: Das Amalgam erwärmt sich weniger, und es entstehen eher größere Partikel als feiner Staub. Ein spezielles Absaugsystem direkt am Zahn nimmt die Partikel sofort auf. Den Ablauf und mögliche begleitende Maßnahmen besprechen wir vorab ausführlich mit Ihnen. Anschließend versorgen wir den Zahn mit einer zahnfarbenen, metallfreien Füllung oder einer Keramikrestauration. Mehr dazu auf unserer Seite Amalgamsanierung.
Ganzheitliche Zahnmedizin bei uns
- Zahnfarbene Füllungen und auf Wunsch Amalgamsanierung unter Schutzmaßnahmen
- Metallfreier Zahnersatz aus Glaskeramik und Zirkon aus unserem digitalen Eigenlabor
- Keramikimplantate aus Zirkondioxid als Alternative zu Titan
- Laboruntersuchung zur Materialverträglichkeit über eine Blutuntersuchung (Aussagekraft wissenschaftlich umstritten, keine Kassenleistung)
- Funktionelle Myodiagnostik (FMD) auf Wunsch (wissenschaftlich nicht anerkannt, kein Ersatz für zahnärztliche Diagnostik)
- Begleitende Verfahren auf Wunsch wie Homöopathie und Akupunktur (keine Kassenleistungen; Wirksamkeit wissenschaftlich nicht nachgewiesen)
Weitere Informationen zum Thema finden Sie bei der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ) unter www.deguz.de.
Häufige Fragen zur Umwelt-ZahnMedizin
Was ist Umwelt-ZahnMedizin?
Die Umwelt-ZahnMedizin betrachtet Zähne und Zahnmaterialien im Zusammenhang mit dem ganzen Körper. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl gut verträglicher Materialien und eine Behandlung, die zu Ihrer individuellen Situation passt.
Wer behandelt bei Ihnen ganzheitlich?
Gudula Schiller hat 2009 das Curriculum Umwelt-ZahnMedizin der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ) abgeschlossen – eine Fortbildung mit 80 Unterrichtsstunden, die sie mit bestandener Prüfung beendet hat. Auch unser angestellter Zahnarzt Dr. med. dent. Thomas Zschiesche ist in der Umwelt-ZahnMedizin tätig. Beide behandeln in unserer Praxis in München Pasing-Obermenzing.
Verwenden Sie Amalgam?
Nein. Amalgam ist seit 2025 in der EU ohnehin nur noch in seltenen Ausnahmefällen zulässig. Wir setzen auf zahnfarbene, möglichst metallfreie Materialien wie Keramik. Intakte Amalgamfüllungen müssen aus medizinischer Sicht in der Regel nicht ausgetauscht werden; auf Ihren Wunsch entfernen wir alte Amalgamfüllungen unter Schutzmaßnahmen (Amalgamsanierung).
Wie läuft eine Amalgamsanierung bei Ihnen ab?
Statt mit der schnell drehenden Turbine entfernen wir die Füllung mit einem langsam drehenden Winkelstück. Dabei erwärmt sich das Amalgam weniger und es entstehen eher größere Partikel als feiner Staub – beides kann dazu beitragen, die Freisetzung von Quecksilberdampf zu verringern. Ein spezielles Absaugsystem direkt am Zahn nimmt die Partikel sofort auf. Anschließend wird der Zahn mit einer zahnfarbenen, metallfreien Füllung oder einer Keramikrestauration versorgt. Den genauen Ablauf und mögliche begleitende Maßnahmen besprechen wir vorab mit Ihnen.
Kann die Verträglichkeit von Zahnmaterialien untersucht werden?
Auf Wunsch veranlassen wir vorab eine Blutuntersuchung in einem Speziallabor, die Hinweise auf mögliche Reaktionen gegen die vorgesehenen Werkstoffe geben kann. Die Aussagekraft solcher Tests ist wissenschaftlich umstritten; bei Verdacht auf eine Allergie ist ein Allergietest bei der Hautärztin oder dem Hautarzt die anerkannte Methode. Das Ergebnis besprechen wir mit Ihnen.
Bieten Sie Funktionelle Myodiagnostik (FMD) an?
Auf Wunsch. Die Funktionelle Myodiagnostik (FMD), früher Applied Kinesiology (AK), ist ein Muskeltestverfahren aus der Erfahrungsheilkunde. Ihre Aussagekraft ist wissenschaftlich nicht belegt; sie ersetzt keine zahnärztliche Diagnostik.
Bieten Sie metallfreien Zahnersatz und Keramikimplantate an?
Ja. Kronen aus Glaskeramik sowie Zirkonkronen und Zirkonbrücken fertigen wir metallfrei in unserem digitalen Eigenlabor. Als Alternative zu Titan setzen wir vollkeramische Keramikimplantate aus Zirkondioxid ein.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Verträglichkeitstests?
Nein. Verträglichkeitstests werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und werden nach der Gebührenordnung berechnet (zahnärztliche Leistungen nach GOZ, Laborleistungen in der Regel direkt vom Labor nach GOÄ); private Krankenversicherungen erstatten je nach Tarif. Über die voraussichtlichen Kosten informieren wir Sie vorab.
